NFA: Ausgleichszahlungen für das Jahr 2015

Deutlicher Anstieg der Ausgleichszahlungen

Die Eidgenössische Finanzverwaltung hat am vergangenen Mittwoch die Ausgleichszahlungen 2015 veröffentlicht. Die Graphiken zu den Ausgleichszahlungen der Geberkantone in den horizontalen Ressourcenausgleich sind unter Hintergrund & Fakten aktualisiert. Im Vergleich zu 2014 zahlt Zürich rund 50 Mio. Franken, Zug 37 Mio. Franken sowie Schwyz knapp 20 Mio. Franken mehr in den horizontalen Ressourcenausleich ein. Grösster Empfängerkanton bleibt Bern mit 1,233 Mrd. Franken. Der starke Anstieg des horizontalen Ressourcenausgleichs ist vor allem auf die Eröhung der Ressourcenpotentiale der beiden Kantone Schwyz und Zug zu erklären. Im Vergleich zum Ressourcenindex des Vorjahres weist der Kanton Zug den stärksten Anstieg mit +17,6 Indexpunkten auf.  Die Ursache für diese Zunahme ist auf das starke Wachstum der massgebenden Einkommen der natürlichen Personen zurückzuführen. Mit einer Steigerung von 7 Indexpunkten weist der Kanton Schwyz ebenfalls eine markante Zunahme seines Ressourcenindex auf. Demgegenüber verzeichnen rund 15 Kantone einen leichten Rückgang ihrer Ressourcenindexe. Das Mindestausstattungsziel von 85 Prozent des schweizerischen Durchschnitts wird übertroffen. So erreichen die ressourcenschwächsten Kantone Uri und Jura nach Ressourcenausgleich einen Indexstand von knapp 87 Indexpunkten.

Keine Änderungen bei den Lasten- und Härteausgleichszahlungen

Der Beitrag des Bundes an den Lastenausgleich beträgt 2015 weiterhin knapp 726 Millionen, jeweils 363 Mio. Franken für den geografisch-topografischen und den soziodemografischen Lastenausgleich. Die Härteausgleichszahlungen sind ebenfalls unverändert (239 Mio. Franken).